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Herzlich willkommen auf fairkaufen.net! "Dem Netzwerk für bewussten Konsum"

Hier können Sie sich hier über ethisch und ökologisch vorbildliche Produkte und Dienstleistungen informieren. Des Weiteren möchten wie Ihnen auf den Seiten Tipps geben wie Sie Ihr Leben nachhaltiger gestalten können.

Unsere Themenschwerpunkte legen wir auf folgende Bereiche:

- Fairtrade-Produkte
- Bio- und Naturprodukte
- Energie
- Urlaub und Reisen
- Bahn, Auto und Verkehr
- Bauen, Wohnen und Renovieren

Ziel ist es eine "Weißliste" von Produkten zu erstellen, welche man ohne schlechtes Gewissen kaufen kann und welche ohne Ausbeutung und Umweltverschmutzung einhergehen.

Vorteil für den Konsumenten: Alle relevanten Angebote auf einen Blick. Es ist kein Stundenlanges googeln mehr notwendig.

Vorteil für den Anbieter: Die Angebote werden professionell einem großen Publikum zugänglich gemacht, welches evtl. noch keinen Kontakt zu "fairen" Produkten hatte.

Von unserem Gewinn werden wir 10% spenden, um den Aufbau einer Fotovoltaikanlage zu fördern. Die durch die Einspeisung ins Stromnetz erzielten Gewinne werden zu 100% gespendet. Wir werden Sie darüber jederzeit informieren und unser Handeln transparent darstellen.

Und nun viel Spaß beim Informieren!

Ihr fairkaufen.net-Team

 

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by: Camp26.Com
CO2-Ausgleich E-Mail

Klimaabgaben: Welt retten oder Gewissen reinwaschen?

Berlin, 13.06.08: Online den Urlaubsflieger buchen, gleich noch auf den Link zu »atmosfair« kli-cken - schon ist der schädliche CO2-Ausstoß ausgeglichen und das Klima mit ein paar Euro geret-tet. Oder doch nicht? Mit Hilfe freiwilliger Klimaabgaben, scheint es, kann heute jeder »klima-neutral« fliegen, Pakete verschicken oder Feste feiern. Damit solche Kompensationen aber nicht zum reinen Ablasshandel werden, mit dem das schlechte Umweltgewissen beruhigt wird, müssen deren Anbieter hohe Qualitätsstandards erfüllen, wie der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr aufzeigt.

Wenn ein Unternehmen nur Bäume pflanzt, um die Emissionen seiner Kunden auszugleichen, ist dem Klima nicht viel geholfen: Ein Baum braucht Jahrzehnte, um zu wachsen und dabei CO2 auf-zunehmen. Oft werden Regenwaldflächen abgeholzt, um sie anschließend mit Monokulturen zu bepflanzen, die als Kompensationsprojekt gelten. Aufforstungen sind daher umstritten. Dennoch investieren viele Kompensationsanbieter in solche Projekte. Wolfgang Strasdas, Professor für nachhaltigen Tourismus an der Fachhochschule Eberswalde, weist in der fairkehr darauf hin, dass seriöse Anbieter hingegen Projekte unterstützten, die dazu beitrügen, dass weniger Treibhausgase in die Atmosphäre gelängen. Dazu zählten etwa Projekte in Entwicklungsländern, die Energie ein-sparen oder erneuerbare Energien fördern. Doch die meisten Anbieter von Kompensationsdienst-leistungen wollen nicht das Klima retten. Sie nutzen die Bereitschaft der Menschen, für von ihnen verursachte Klimaschäden aufzukommen, zur Kundenbindung, für öffentlichkeitswirksames Mar-keting oder bloßes »Greenwashing«.


Der VCD rät daher, bei Anbietern darauf zu achten, dass das Geld in UN-zertifizierte Projekte - am besten mit dem sogenannten Gold-Standard - investiert wird. Auch sollte die Grundlage, nach der Emissionen sowie deren Preis pro Tonne berechnet werden, transparent und nachvollziehbar sein.

Am besten für die Umwelt sei aber immer noch, den eigenen CO2-Ausstoß aktiv zu verringern, statt ihn zu kompensieren. Denn tatsächlich »klimaneutral« oder »CO2-frei« ist keine Ausgleichs-maßnahme. Dietrich Brockhagen, Geschäftsführer von »atmosfair«, betont im fairkehr-Interview, dass er mit seiner Organisation auch eine Verhaltensänderung bewirken wolle. Dadurch, dass »atmosfair« jedem Kunden die tatsächlichen Klimakosten für seinen Flug vergegenwärtige, versu-che die Organisation, die Nutzer zu überzeugen, weniger zu fliegen, statt lediglich eine Klimaab-gabe zu leisten. *atmosfair ist eben nur die zweitbeste Lösung", erklärt Brockhagen.