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Herzlich willkommen auf fairkaufen.net! "Dem Netzwerk für bewussten Konsum"

Hier können Sie sich hier über ethisch und ökologisch vorbildliche Produkte und Dienstleistungen informieren. Des Weiteren möchten wie Ihnen auf den Seiten Tipps geben wie Sie Ihr Leben nachhaltiger gestalten können.

Unsere Themenschwerpunkte legen wir auf folgende Bereiche:

- Fairtrade-Produkte
- Bio- und Naturprodukte
- Energie
- Urlaub und Reisen
- Bahn, Auto und Verkehr
- Bauen, Wohnen und Renovieren

Ziel ist es eine "Weißliste" von Produkten zu erstellen, welche man ohne schlechtes Gewissen kaufen kann und welche ohne Ausbeutung und Umweltverschmutzung einhergehen.

Vorteil für den Konsumenten: Alle relevanten Angebote auf einen Blick. Es ist kein Stundenlanges googeln mehr notwendig.

Vorteil für den Anbieter: Die Angebote werden professionell einem großen Publikum zugänglich gemacht, welches evtl. noch keinen Kontakt zu "fairen" Produkten hatte.

Von unserem Gewinn werden wir 10% spenden, um den Aufbau einer Fotovoltaikanlage zu fördern. Die durch die Einspeisung ins Stromnetz erzielten Gewinne werden zu 100% gespendet. Wir werden Sie darüber jederzeit informieren und unser Handeln transparent darstellen.

Und nun viel Spaß beim Informieren!

Ihr fairkaufen.net-Team

 

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by: Camp26.Com
UN-Naturschutzkonferenz E-Mail

UN-Naturschutzkonferenz hat Bremser und Vorreiter: Norwegen und Deutschland gehen als Geldgeber für Urwaldschutz voran. Kanada, Brasilien und EU blockieren Pflanzverbot gentechnisch veränderter Bäume

Bonn/Berlin: Einen Tag vor Ende der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und sein internationales Netzwerk Friends of the Earth International (FOEI) den bisherigen Verlauf der Beratungen bewertet. Die Verbände begrüßten die Zusagen Norwegens und Deutschlands zur Finanzierung des globalen Urwaldschutzes. Industriestaaten wie Italien und Großbritannien hätten sich solchen Initiativen bislang leider verweigert. Trotzdem sei eine Vielzahl von Dokumenten inzwischen unterschriftsreif. Bei Kernthemen wie der nachhaltigen Nutzung der Wälder, der Verbindlichkeit internationaler Regeln zum gerechten Vorteilsausgleich oder den Einzelheiten der Schutzgebietseinrichtung sei jedoch noch keine Einigung erzielt worden. Die Umweltorganisationen hoffen, dass es hier bis Konferenzende noch Fortschritte gebe.

Die FOEI-Vorsitzende Meena Raman warnte die Industrieländer vor einer Steigerung ihrer Agrospritimporte. Dies zöge einen weltweit unkontrollierten Biomasseanbau auf Kosten des Regenwaldes und der Artenvielfalt nach sich. „Die Urwälder sind nicht nur für die Tiere und Pflanzen sondern auch für uns Menschen überlebenswichtig. Sie dürfen nicht dem Energiehunger der Industriestaaten geopfert werden", sagte sie. Raman forderte die Industriestaaten zur Steigerung ihrer Energieeffizienz und zu Energieeinsparungen auf.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger rügte die Blockadehaltung Kanadas, Brasiliens und der EU beim Verbot der Anpflanzung gentechnisch veränderter Bäume. „Gentech-Bäume zu pflanzen ohne das Geringste über die Gefahren für Flora und Fauna zu wissen, ist ein untragbares Risiko", sagte Weiger. Bisher hätten sich nur die afrikanischen Staaten gegen die Pflanzung von Gentech-Bäumen positioniert. Scharf kritisierte der BUND-Chef die Delegation der Europäischen Union, die sich dem Auftrag des Europaparlaments widersetzt habe, gegen das Anpflanzen von Gentech-Bäumen zu stimmen. „Das Verhalten der europäischen Delegierten ist vollkommen inakzeptabel. Damit das Moratorium für gentechnisch veränderte Bäume von den Teilnehmerstaaten verabschiedet werden kann, muss die EU-Delegation ihre Haltung ändern und den Parlaments-Auftrag einhalten."

Der BUND forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, nicht den Eindruck entstehen zu lassen, sich mit großzügigen Geldgeschenken von Verpflichtungen im eigenen Land freikaufen zu wollen. Den globalen Artenschwund könne Deutschland am wirksamsten bekämpfen, wenn es seine eigenen Hausaufgaben mache. Dazu gehöre die Ausweisung und Verknüpfung weiterer Schutzgebiete u. a. für Buchenwälder, die Erstellung von Managementplänen für Schutzgebiete in Deutschland,  die Festlegung ökologischer Standards für die Landwirtschaft und der konsequente Einsatz für ein europäisches Urwaldschutzgesetz. Dem Klimawandel müsse mit der entschlossenen Minderung der CO2-Emissionen bei der Energieerzeugung und beim -verbrauch sowie mit strengen Vorgaben für die Auto- und Flugzeugindustrie begegnet werden. Die Verschiebung der Kabinettsentscheidung über das „Zweite Klimaschutzpaket" sei dabei kein gutes Signal.

Die Rede der FOEI-Vorsitzenden Meena Raman, gehalten heute im Namen der Nichtregierungsorganisationen vor der UN-Naturschutzkonferenz finden Sie im Internet unter: http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/artenschutz/20080529_artenschutz_meena_raman_rede_cop9.pdf