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Herzlich willkommen auf fairkaufen.net! "Dem Netzwerk für bewussten Konsum"

Hier können Sie sich hier über ethisch und ökologisch vorbildliche Produkte und Dienstleistungen informieren. Des Weiteren möchten wie Ihnen auf den Seiten Tipps geben wie Sie Ihr Leben nachhaltiger gestalten können.

Unsere Themenschwerpunkte legen wir auf folgende Bereiche:

- Fairtrade-Produkte
- Bio- und Naturprodukte
- Energie
- Urlaub und Reisen
- Bahn, Auto und Verkehr
- Bauen, Wohnen und Renovieren

Ziel ist es eine "Weißliste" von Produkten zu erstellen, welche man ohne schlechtes Gewissen kaufen kann und welche ohne Ausbeutung und Umweltverschmutzung einhergehen.

Vorteil für den Konsumenten: Alle relevanten Angebote auf einen Blick. Es ist kein Stundenlanges googeln mehr notwendig.

Vorteil für den Anbieter: Die Angebote werden professionell einem großen Publikum zugänglich gemacht, welches evtl. noch keinen Kontakt zu "fairen" Produkten hatte.

Von unserem Gewinn werden wir 10% spenden, um den Aufbau einer Fotovoltaikanlage zu fördern. Die durch die Einspeisung ins Stromnetz erzielten Gewinne werden zu 100% gespendet. Wir werden Sie darüber jederzeit informieren und unser Handeln transparent darstellen.

Und nun viel Spaß beim Informieren!

Ihr fairkaufen.net-Team

 

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Vollbremsung bei CO2-Grenzwert E-Mail
Vollbremsung bei CO2-Grenzwert

Deutsche Autoindustrie setzt sich gegen Klimaschutz durch, ausländische Konkurrenz fährt davon

Berlin, 10.06.08: Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland im Streit um strengere Abgasgrenzwerte für Pkw scharf. *Was Merkel und Sarkozy in Straubing als gemeinsame Zielvorstellung für die CO2-Grenzwerte von Neuwagen präsentiert haben, kommt einem Verrat an den Klimazielen der EU gleich", kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand den gestrigen Auftritt.

Nach den Vorstellungen von Deutschland und Frankreich werde das ursprüngliche Zieldatum von 2012 aufgeweicht, indem die Hersteller erst nach und nach den durchschnittlichen Grenzwert von 120 Gramm CO2 pro Kilometer für ihre gesamte Flotte erreichen müssten. Zudem sollten die Strafen für säumige Konzerne weiter herabgesetzt und sogenannte Öko-Innovationen angerechnet werden. Vogt folgert: *Auch wenn die Details noch offen sind würde dieses Szenario bedeuten, dass bis 2012 gar nichts für den Klimaschutz im Autoverkehr passiert."

Nach Ansicht des VCD haben sich mit den gestrigen Bekundungen zumindest auf Regierungsebene die Lobbyisten der Autoindustrie durchgesetzt. Doch was nun als Einigung zwischen den beiden Autoproduzenten Frankreich und Deutschland verkauft werde, sei noch lange keine Entscheidung. *Wir hoffen jetzt auf den energischen Widerstand aller EU-Staaten, denen echter Klimaschutz wichtiger ist als kurzfristige Industriepolitik zugunsten rückständiger Autohersteller", beschreibt Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD, die Aussicht auf den weiteren Prozess in der EU. Immerhin entscheide letztlich das Europäische Parlament gemeinsam mit dem Ministerrat über den Vorschlag der Kommission.

Lottsiepen warnte zudem die deutsche Autoindustrie vor voreiligem Triumphgeschrei: *Wenn sich die deutschen Hersteller jetzt freuen, dass sie schärfere Klimaschutzauflagen scheinbar abgewendet haben, ist das äußerst kurzsichtig gedacht. Denn die ausländische Konkurrenz ist längst weiter beim Thema Verbrauchsminderung. Wenn die deutschen Autobauer sich weiter auf ihren viel zu schweren und spritdurstigen Premium-Modellen ausruhen, wird es bei steigenden Öl- und Spritpreisen nicht mehr lange dauern, bis ihre Absätze auch auf dem Weltmarkt massiv einbrechen. Erste Anzeichen dafür sind auf dem amerikanischen und selbst auf dem deutschen Markt schon sichtbar."