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Herzlich willkommen auf fairkaufen.net! "Dem Netzwerk für bewussten Konsum"

Hier können Sie sich hier über ethisch und ökologisch vorbildliche Produkte und Dienstleistungen informieren. Des Weiteren möchten wie Ihnen auf den Seiten Tipps geben wie Sie Ihr Leben nachhaltiger gestalten können.

Unsere Themenschwerpunkte legen wir auf folgende Bereiche:

- Fairtrade-Produkte
- Bio- und Naturprodukte
- Energie
- Urlaub und Reisen
- Bahn, Auto und Verkehr
- Bauen, Wohnen und Renovieren

Ziel ist es eine "Weißliste" von Produkten zu erstellen, welche man ohne schlechtes Gewissen kaufen kann und welche ohne Ausbeutung und Umweltverschmutzung einhergehen.

Vorteil für den Konsumenten: Alle relevanten Angebote auf einen Blick. Es ist kein Stundenlanges googeln mehr notwendig.

Vorteil für den Anbieter: Die Angebote werden professionell einem großen Publikum zugänglich gemacht, welches evtl. noch keinen Kontakt zu "fairen" Produkten hatte.

Von unserem Gewinn werden wir 10% spenden, um den Aufbau einer Fotovoltaikanlage zu fördern. Die durch die Einspeisung ins Stromnetz erzielten Gewinne werden zu 100% gespendet. Wir werden Sie darüber jederzeit informieren und unser Handeln transparent darstellen.

Und nun viel Spaß beim Informieren!

Ihr fairkaufen.net-Team

 

Über uns

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by: Camp26.Com
Nachhaltiges Reisen E-Mail

Welche Auswirkungen hat meine Urlaubsreise auf das Reiseland?
Wie sehr belastet meine Reise das ökologische Gleichgewicht unserer Erde?
Was bleibt Land und Leuten, wenn ich wieder weg bin?

Massentourismus bedeutet meist hohen Energie- und Landschaftsverbrauch und hat daher schädliche Einflüsse auf das Urlaubsland. Deshalb stellen sich Reisende zunehmend solche und mehr Fragen und suchen nach Möglichkeiten für nachhaltiges Reisen.

Was ist nachhaltiges Reisen?


O Ökologisch gerecht - Natur und Umwelt soll geschont werden.
O Sozial und ethisch gerecht - Die Menschen und die Kultur des Reiselandes müssen respektiert werden.
O Gerecht und sinnvoll - Bestehende Strukturen vor Ort müssen unterstützt werden (Nutzung des vorhandenen öffentlichen Verkehrsnetzes, Zahlung fairer Löhne usw.)

Einige alternative Reiseveranstalter haben sich bereits freiwillige Beschränkungen auferlegt, um nachhaltiges Reisen zu gewährleisten, so z. B. die rund 140 Veranstalter, die im Verband „forum anders reisen" zusammengeschlossen sind. Transport soll möglichst umweltschonend geschehen, so werden Flugreisen nur für Fernreisen und nur mit entsprechend langem Aufenthalt angeboten. Bei den Unterkünften werden sinnvolle Abfallkonzepte und geringer Energieverbrauch beachtet bzw. die Verwendung erneuerbarer Energien, ebenso der Einsatz regionaler Produkte in der Küche. Die Kultur vor Ort wird in den Urlaub mit einbezogen.

Nachhaltiger Tourismus muss nicht teuer sein. Man muss seinen Kopf ja nicht im exklusiven Viersternehotel zur Ruhe betten. In jedem Land gibt es günstige Übernachtungsmöglichkeiten, die zudem mehr Nähe zu Land und Leuten schaffen. In einer familiengeführten Pension oder gar bei spartanischer Nächtigung im armen Bauerndorf lässt sich die Kultur des Landes viel intensiver erleben. Im Übrigen sind die meisten Kunden durchaus bereit, mehr Geld auszugeben für eine außergewöhnliche und attraktive Reise, wenn sie sicher sein können, dass das, was sie in ihrem eigenen Geldbeutel sparen, nicht letztendlich von den Menschen im Reiseland mit dem Verlust von Kultur und Umweltressourcen teuer bezahlt werden muss.

Die vermehrte Nachfrage nach sanftem Tourismus und nachhaltigem Reisen wird in Zukunft sicherlich auch konventionelle Reiseveranstalter dazu bringen, stärker auf Angebote zu setzen, die den Schutz der Natur ebenso garantieren wie den Schutz gewachsener soziokultureller Strukturen. Doch wie kann der Verbraucher sicher sein, dass die angebotene Reise auch wirklich ökologische und sozial-ethische Kriterien berücksichtigt? Reiseveranstalter versprechen gerne alles, was sich gut verkaufen lässt. Was der Kunde letztendlich dafür erhält, steht oft auf einem anderen Blatt.

Ein einheitliches Label, das nachhaltigen Tourismus garantiert, gibt es leider nicht. Die verschiedenen VISIT-Umweltzeichen für Unterkünfte wie die europäische „Blaue Schwalbe", der italienische „Grüne Schwan", das Schweizer Steinbock-Label oder „La Clef verte" für umweltfreundliche Campingplätze in Frankreich verwirren in ihrer Vielfalt mehr, als dass sie helfen, und die fantasievollen Namen täuschen darüber hinweg, dass sie oft nur auf eigenen Angaben der ausgezeichneten Betriebe beruhen und zu wenig konkret überprüft werden. Es sei dahingestellt, ob das EMAS-Logo verlässlicher ist, mit dem die Europäische Union Wirtschaftsbetriebe (so auch Reiseveranstalter) auszeichnet und alle drei Jahre überprüft. EMAS ist die Abkürzung für „Eco-Management and Audit Scheme", man spricht auch von EU-Öko-Audit oder Öko-Audit.
Es ist zu hoffen, dass die verstärkte Nachfrage nach umwelt- und sozialverträglichem Tourismus eines Tages auch ein einheitliches Qualitätssiegel schafft, auf das sich Verbraucher eindeutig verlassen können, wenn sie nachhaltig reisen wollen.

Im Übrigen ist auch jeder einzelne Reisende angehalten, sich im Reiseland ökologisch und sozial verantwortlich zu verhalten und folgende Punkte zu berücksichtigen:

O Keinen Abfall hinterlassen! Das ist gedankenlos und unhöflich.
O Flora und Fauna schützen! Keine Pflanzen pflücken und auch keine geschützten Tiere essen, auch wenn sie noch so sehr als besonderer Leckerbissen angeboten werden.
O Reichtum nicht zur Schau tragen! Kleidung, Schmuck und Ausrüstung lassen Reisende vor allem in ärmeren Ländern deutlich als „reich" erscheinen. Man sollte nicht unnötig Neid hervorrufen und evtl. Diebe animieren.

Nur wenn viele Bestrebungen einzelner Bereiche, auch beim Reisen, zusammenführen, kann die kulturelle Vielfalt und natürliche Schönheit unserer Erde auf Dauer erhalten werden.